Reinigung ausschreiben Für Verwaltungen & KMU

Reinigung ausschreiben und Offerten fair vergleichen.

Unterhaltsreinigung, Gebäudereinigung oder Sonderreinigung: Mit EasyTender erstellen Sie ein Leistungsverzeichnis nach Raumtyp, Flächen (m²) und Frequenzen, laden Reinigungsfirmen ein und vergleichen die Offerten pro m² – objektiv statt nach Bauchgefühl.

Gleiche Flächen & Frequenzen für alle
Preisvergleich pro m² statt PDF-Chaos
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Warum strukturiert ausschreiben

Reinigungsofferten scheitern selten am Preis – meist an der Grundlage

Ohne einheitliche Flächen, Frequenzen und Qualitätsvorgaben kalkuliert jede Firma anders. Diese sechs Punkte machen Reinigungsangebote unvergleichbar – und lassen sich mit einer strukturierten Ausschreibung lösen.

Uneinheitliche Flächen & Frequenzen

Eine Firma rechnet in m², die nächste pauschal, die dritte mit anderen Intervallen. Ohne gemeinsames Leistungsverzeichnis sind die Preise schlicht nicht vergleichbar.

Dumpingpreise & GAV

Auffällig tiefe Offerten gehen oft zulasten von Zeit und Löhnen. Der GAV der Reinigungsbranche gibt Mindestlöhne vor – die Kalkulationsbasis gehört auf den Tisch.

Unklare Qualitätskontrolle

«Sauber» ist subjektiv. Ohne definierten Standard, Kontrollrhythmus und Reklamationsweg lässt sich später kaum belegen, ob die Leistung stimmt.

Material & Verbrauch

Sind Reinigungsmittel, Verbrauchsmaterial (Seife, Papier) und Geräte inbegriffen oder nicht? Uneinheitliche Abgrenzung verzerrt jeden Preisvergleich.

Reaktionszeit & Vertretung

Wer springt bei Krankheit, Ferien oder einer dringenden Sonderreinigung ein? Reaktionszeiten und Vertretungsregeln entscheiden im Alltag über die Qualität.

Ökologische Reinigung

Umweltschonende Produkte, Dosierung und Zertifikate sind zunehmend gefordert. Ohne klare Vorgabe bleibt Ökologie im Angebot ein unverbindliches Schlagwort.

Auswahl

Worauf es bei einer Reinigungsausschreibung ankommt

Eine kurze Checkliste für Unterhalts-, Gebäude- und Sonderreinigung – damit Offerten vergleichbar bleiben und die Vergabe fair ist.

Muss-Kriterien

  • Identisches Leistungsverzeichnis nach Raumtyp – Flächen (m²) und Frequenzen für alle gleich
  • Preis strukturiert erfassen: pro m² und Monat sowie Gesamtpreis je Objekt
  • Definierte Qualitätssicherung mit Kontrollen und Reklamationsweg
  • Bestätigung GAV-Konformität / faire Löhne (Reinigungsbranche)

Sollte vorhanden sein

  • Ökologie: umweltschonende Produkte, Dosierung, Zertifikate
  • Reaktions- und Vertretungsregelung bei Ausfall oder Sonderreinigung
  • Klare Abgrenzung von Material, Verbrauch und Geräten
  • Führung mehrerer Objekte in einer Ausschreibung (Portfolio)
Ablauf

In vier Schritten zur vergebenen Reinigung

Vom Leistungsverzeichnis bis zum dokumentierten Entscheid – vollständig digital.

1
Leistungsverzeichnis erstellenRaumtypen, Flächen (m²), Frequenzen und Qualitätsstandard je Objekt festlegen – die gemeinsame Basis für alle.
2
Reinigungsfirmen einladenEigene Dienstleister einladen oder öffentlich ausschreiben – Rückfragen an einem Ort.
3
Vergleichbare Offerten erhaltenAlle Firmen füllen dieselben Felder aus – Preis pro m², Gesamtpreis je Objekt, Qualität und Ökologie.
4
Vergeben & dokumentierenGewichtete Matrix, Rangliste nach Preis pro m² und Qualität, nachvollziehbar festgehaltener Entscheid.
FAQ

Häufige Fragen zur Reinigungsausschreibung

Antworten rund um das faire Ausschreiben und Vergleichen von Reinigungsleistungen in der Schweiz.

Wie schreibe ich eine Reinigung fair aus?
-
Fair wird eine Reinigungsausschreibung dann, wenn alle Firmen dasselbe Leistungsverzeichnis kalkulieren. Beschreiben Sie je Raumtyp (Büro, Sanitär, Treppenhaus, Aussenbereich) die Flächen in m², die geforderten Frequenzen (z. B. täglich, 2× pro Woche, monatlich) und den Qualitätsstandard. So beziehen sich alle Offerten auf denselben Umfang und lassen sich objektiv statt nach Bauchgefühl vergleichen.
Warum sind Flächen und Frequenzen entscheidend?
+
Der Aufwand einer Reinigung ergibt sich fast vollständig aus Fläche mal Frequenz. Ohne einheitliche m²-Angaben und klare Reinigungsintervalle kalkuliert jede Firma auf einer anderen Grundlage – ein Angebot wirkt günstig, weil es seltener oder weniger Fläche einrechnet. Erst wenn Flächen und Frequenzen für alle identisch vorgegeben sind, wird ein Preisvergleich aussagekräftig.
Wie vergleiche ich Reinigungsofferten pro m²?
+
Legen Sie in der Ausschreibung strukturierte Felder fest, etwa Preis pro m² und Monat sowie den monatlichen Gesamtpreis pro Objekt. Weil alle Firmen dieselben Flächen und Frequenzen kalkulieren, sind diese Kennzahlen direkt gegenüberstellbar. Ergänzt um Kriterien wie Qualitätssicherung, Reaktionszeit und Ökologie entsteht eine gewichtete Rangliste statt eines reinen Preisvergleichs.
Wie berücksichtige ich GAV und faire Löhne?
+
In der Reinigungsbranche gilt der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) mit Mindestlöhnen. Verlangen Sie in der Ausschreibung eine Bestätigung der GAV-Konformität sowie Angaben zum eingesetzten Personal und zur Kalkulationsbasis. Auffällig tiefe Preise deuten oft auf Dumping oder zu knapp kalkulierte Zeiten hin – mit einheitlichem Leistungsverzeichnis lassen sich solche Ausreisser leichter erkennen und hinterfragen.
Eignet sich das für mehrere Objekte?
+
Ja. Sie können mehrere Objekte oder Liegenschaften in einer Ausschreibung führen und je Objekt Flächen, Frequenzen und Preise erfassen. Das eignet sich besonders für Immobilienbewirtschafter und Verwaltungen mit einem Portfolio: Die Firmen offerieren pro Objekt vergleichbar, und Sie behalten Preise pro m² sowie Gesamtkosten über alle Standorte im Blick.
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